St. Johannes Vinzenz-Konferenz St. Marien

Die Vinzenzkonferenz von St. Marien

1896 vermerkt Pfarrer Kühling in der Pfarrchronik: „Von der Erkenntnis, dass neben dem hiesigen Elisabeth-Verein zur geordneten und reichlich Unterstützung der Armen auch eine Konferenz des segensreichen Vinzenz-Vereins hier am Platze sei, geleitet, gründeten am 21.10.1896 zehn Herren den hiesigen Zweigverein.“

Heute sind um die 20 Männer und ein geistlicher Beirat in der Konferenz tätig. Es ist Ziel der ehrenamtlichen Mitarbeiter, einen Teil der Freizeit Menschen in ihren Not- und Lebenslagen zur Verfügung zu stellen und dabei durch ihren Einsatz für die Schwachen in einer Gesellschaft der Starken das Gebot der christlichen Nächstenliebe zu verwirklichen.

Die Mitgliedschaft wird durch aktive Mitarbeit erworben. Man kann die Konferenz auch als Förderer durch Spenden unterstützen. Ehrenamtliche Dienste auf Zeit sind ebenfalls ein Angebot.

 

Wir helfen in nächster Nähe:

  • in der Familie, der es an fast allem mangelt
  • alleinstehenden Männern
  • mit Informationen und Hilfestellungen in allgemeinrechtlichen, wie sozialrechtlichen Fragen
  • mit der Tafel e.V. und dem Weg-Team bei der Versorgung von Wohnungslosen und Nichtsesshaften
  • unserer Patenkonferenz in Namibia

Wir bieten aber auch Gemeinschaft und gelebte Spiritualität in unseren Sitzungen, Gottesdiensten, Kreuzwegandachten, Wallfahrten und Ausflügen.

 

Spendenkonto:

Sparkasse Witten

IBAN: DE10 4525 0035 0000 7139 90

BIC: WELADED1WTN

Wir sind gemäß Bescheid des Finanzamts berechtigt, steuerliche Spendenbescheinigungen auszustellen.

 

 

Vinzenz von Paul – Patron der Nächstenliebe

Vinzenz von Paul wurde 1581 in Pouy (Südwestfrankreich) als Sohn eines einfachen Bauern geboren.  Bereits mit 19 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Ab 1608 Priester wirkte er in Paris. Im Laufe einer tiefen Lebens- und Glaubenskrise vollzog sich in ihm eine innere Wandlung und er erkannte angesichts des ihn umgebenden Leids seine eigentliche Aufgabe: den Armen und Hilfsbedürftigen in den Elendsvierteln zu helfen und die Frohe Botschaft zu bringen. Schnell hatte er erfasst, dass von spontaner Hilfe in Notsituationen nicht viel übrig bleibt, und begann deshalb, die Hilfsmaßnahmen nachhaltig zu organisieren. Er gründete unzählige Genossenschaften der Nächstenliebe, Vereine für barmherziges Wirken, Asyle für behinderte Menschen, Kinderheime, Krankenhäuser und Altenheime. Der Ruf dieses sich im Dienst der Menschen verzehrenden Mannes verbreitete sich schnell, so dass sich viele Frauen und Männer vom Feuer der Nächstenliebe anzünden ließen und seinem Beispiel folgten.

Vinzenz von Paul wird heute oft als „Erfinder“ der modernen Caritas der Kirche bezeichnet, als Apostel der Nächstenliebe und Anwalt der Rechtlosen.

Zehntausende Findelkinder haben er und seine Helfer vor dem sicheren Tod gerettet, Hunderttausende Arme und Hungrige in seinen Suppenküchen gespeist und getröstet. Am 27. September 1660 starb er im 80. Lebensjahr. Vinzenz von Paul wurde 1737 heilig gesprochen und 1855 zum Schutzpatron aller karitativen Vereine erhoben. Sein großes Werk wirkt bis heute fort.

 

Friedrich Ozanam – Stifter der Vinzenzkonferenzen

Der 20-jährige Jurastudent und spätere Pariser Universitätsprofessor Friedrich Ozanam (1813 – 1853), war von der Nächstenliebe und dem Gerechtigkeitssinn des Hl. Vinzenz von Paul so begeistert, dass er viele Studenten gewann, Arme und Notleidende im Studentenviertel zu besuchen, um ihnen zu helfen. So entstand aus diesem Kreis 1833 eine erste Vinzenzkonferenz.
Diese Begeisterung des gelebten Glaubens und der konkreten Diakonia wurde 1845 in München und 1849 in Paderborn mit Gründung von Konferenzen aufgegriffen und fortgeführt.

 

 

Interessantes Rund um die Vinzenz Konferenz und unsere Partner:

Weg Team mit https://wegteam.org/

Wittener Tafel mit https://www.wittenertafel.de/

Vinzen von Paul mit https://www.heiligenlexikon.de/BiographienV/Vinzenz_von_Paul.html

Friedrich Ozanam mit http://www.die-vinzentiner.de/upload/dokumente/10033.pdf